Aus der Gemeinderatssitzung

 

Herborn: In der Gemeinderatssitzung am 26. Oktober, die wegen den Corona Vorschriften in der Mehrzweckhalle stattfand, konnte der Ortsbürgermeister außer den Ratsmitgliedern auch 5 Zuhörer begrüßen. Beim 2. Tagesordnungspunkt hatte der Rat über die Neubesetzung der Forstrevierleiterstelle im Forstrevier Hottenbach, dem außer Herborn 8 weitere Gemeinden angehören, zu entscheiden. Hierbei ging es um die Frage, ob das Forstrevier weiterhin staatlich oder kommunal beförstert werden soll. In den Gemeinden des Forstreviers wird ein Wechsel vom staatlichen hin zur kommunalen Beförsterung diskutiert. Ein solcher Wechsel kann nur nach einheitlichem Votum aller Gemeinden des Forstreviers vollzogen werden. Laut Aussage der Verbandsgemeindeverwaltung ist geplant das Thema Revierbe-försterung zukünftig im Verbandsgemeinderat zu behandeln, um eine einheitliche Lösung für möglichst alle Gemeinden der neuen Verbandsgemeinde zu finden.

Die Herborner Ratsmitglieder möchten dieser Entscheidung nicht vorgreifen und stimmen für eine bis dahin weitere staatliche Beförsterung des Forstreviers.

       Die Anwesenden haben beim TOP 3 über die Instandsetzung der maroden Friedhofswege gesprochen. Nach vielen Ortsterminen und Besprechungen auf dem Friedhof hat man eine Lösung gefunden, der sich alle anwesenden Ratsmitglieder angeschlossen haben. Die an dem mittleren Querweg hangseitig abgebrochenen Kantensteine werden auf der gesamten Länge in Eigenleistung durch den Gemeindearbeiter und der ehrenamtlich tätigen Senioren Einsatztruppe durch L-Steine ersetzt.

Nach diesen Vorarbeiten wird eine Firma die gesamte asphaltierte Friedhofsfläche mit einer bituminösen Deckschicht überziehen und somit sollten die Wege auf dem Friedhof wieder für viele Jahre gut und ohne Gefahrenstellen begeh- und befahrbar sein. Nur im Kreuzungsbereich wo die vier Bäume stehen, die möglichst erhalten bleiben sollten, soll die Fläche mit Verbundpflaster versiegelt werden, um eine Reparatur von durch Wurzeln bedingte Auswuchtungen ohne Beschädigung der Asphaltdecke durchführen zu können.

           Wir haben in Herborn einen attraktiven Festplatz mit vielen der Beschattung dienenden Bäumen. Vom beauftragten Baumbegutachter der Verbandsgemeinde Herrstein, der zweimal jährlich die Bäume kontrolliert, wurden nun einige der alten Bäume wegen Stock- und Stammfäule als nicht mehr verkehrssicher markiert.   

Kommende Woche werden die markierten Bäume entnommen.

Um den Charakter des Festplatzes zu erhalten und auch in Zukunft eine Beschattung der Fläche zu gewährleisten, wollen wir teils Obst- und teils Parkbäume neu pflanzen. Auch diese Maßnahme wird mit unserer ehrenamtlich tätigen Truppe ausgeführt, was uns dazu berechtigt einen Zuschussantrag beim Naturpark Saar-Hunsrück zu stellen.

Aufgrund der bei Starkregenereignissen am Einlauf der Vollmersbachverrohrung im Bachweg auftretenden Überschwemmungssituation soll geprüft werden, ob und welche Maßnahmen möglich sind, um das aus Wald und Feld anfließende Wasser zurückzuhalten und/oder kontrolliert ablaufen zu lassen.

Das Konzept soll sich nicht nur auf die spezielle Situation am Einlauf des Vollmersbaches, sondern die gesamte Oberflächenentwässerung des Ortes mit einbeziehen, wie z.B. auch den sogenannten „Bürgermeisterkanal“ in der Hauptstraße. Der Gemeinderat beschließt ein Hochwasservorsorgekonzept in Auftrag zu geben.

Abschließend informierte OB Remuta die Anwesenden noch über folgende Themen:

  • Mitgliederversammlung Herborner Heckengesellschaft am 24. November 2020 um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle.
  • Mitgliederversammlung Jagdgenossenschaft Herborn am 25. November 2020 um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle
  • Wahl eines neuen Wehrführers und eines Stellvertreters der Freiwilligen Feuerwehr Herborn am 30. November 2020 um 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle.
  • Der Martinsumzug der Feuerwehr findet nicht statt
  • Die alljährliche Gemeinde-Weihnachtsfeier ist ebenfalls abgesagt.
  • Weihnachtsbäume können in diesem Jahr nicht angeboten werden.

Ortsbürgermeister

Peter Remuta

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