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Gartenschauauftritt war nicht nur für Zuhörer Erlebnis

Musik Sänger aus Region waren gut vorbereitet

Chöre aus der Region präsentierten sich auf der Landesgartenschau Landau: Der MGV und Frauenchor Herborn und der Gesangverein Göttschied – beide unter der Leitung von Chordirektorin Maria Schukov – hatten auf ihrer gemeinsamen Fahrt zur herbstlichen Landesgartenschau in Landau ein eindrucksvolles Sängererlebnis.

Der Präsident des Chorverbandes Pfalz, Hartmut Doppler, hatte die Chöre zu einem Auftritt auf der Südpfalzbühne der Landesartenschau Landau eingeladen. Er begrüßte sie persönlich und hatte sichtliche Freude, als er seine Gäste mit ihren Vorsitzenden Ingrid Schmidt (Herborn) und Michaela Fuhr (Göttschied) dem Publikum vorstellte.

Die Chorgemeinschaft aus der Region Idar-Oberstein hatte sich gut vorbereitet. Mehr als 30 Minuten lang unterhielt sie die Gartenschaubesucher mit einem vielseitigen Programm sprühender Lieder, temperamentvoll dirigiert und begleitet von Maria Schukov und von Friedel Schmidt in seiner Moderation zu einem feinsinnigen Bild zusammen gefügt. Das Publikum spendete begeistert Applaus. Dabei hatte am Morgen alles grau angefangen. Es regnete während der Fahrt, und auch beim ersten Rundgang durch die weitläufige Gartenbauanlage hingen die Wolken noch auf den prachtvollen Herbstblumen. Deshalb verweilten die Chormitglieder eben etwas länger in den Ausstellungshallen und in der Vinothek, wo es die unterschiedlichsten Weine der Region zu testen galt.

Doch just zu Beginn des geplanten Auftritts der Chöre riss die Wolkendecke auf, die Sonne kam hervor, und die Regenwolken zogen ab. Schon bald hatte sich eine stattliche Anzahl von Besuchern vor der Bühne eingefunden – es wurden immer mehr, die vom fröhlichen Gesang angelockt, auch gleichzeitig die Sonnenstrahlen genießen wollten. Nicht nur die Liedvorträge, auch die kleinen Geschichten, mit denen Friedel Schmidt zum nächsten Lied hinführte, fanden großen Anklang.
Einen Rundgang bei strahlend blauem Himmel machten dann auch noch einmal die 58 Sänger mit ihren Partnern und erfreuten sich ausgiebig an der Farbenkraft der wunderschönen und fantasievollen Gartenanlage. Ausklang der gelungenen Sängerfahrt war mit einem gemeinsamem Abendessen im Forsthaus Beckenhof in der Nähe von Pirmasens. Der Regen am Vormittag war bis dahin längst vergessen, das eindrucksstarke Gesangserlebnis beflügelte die Stimmung der Reiseteilnehmer beim geselligen Beisammensein.

Nahe Zeitung vom Dienstag, 20. Oktober 2015

Sechs Gemeinden im Vorwahlbereich 06781 erhalten Vectoring-VDSL

Startschuss für schnelles Internet

Der Startschuss für schnelleres Internet ist in dieser Woche auch in der Verbandsgemeinde Herrstein gefallen. Die Gemeinden Veitsrodt, Vollmersbach, Herborn, Mackenrodt, Hettenrodt und Kirschweiler, die im im Vorwahlbereich 06781 liegen, können ab Ende Oktober ebenfalls das neue Vectoring-VDSL-Angebot der Telekom nutzen (die NZ berichtete).

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„Gemeindeschwester plus“ startet in Herrstein und Rhaunen

Bis ins Alter Leben selbst gestalten

Die Freude ist groß, da werden Weichen für die Zukunft – auch mit Blick auf die demografische Entwicklung in ländlichen Regionen – gestellt. Angelaufen ist das Projekt des Landes „Gemeindeschwester plus“. Das Modellprojekt wird bis Ende Dezember 2018 in neun Landkreisen und kreisfreien Städten erprobt.

Das Land übernimmt die Personal- und Sachkosten von 12,5 Stellen an 13 Pflegestützpunkten. So auch im Bereich Herrstein/Rhaunen. Zum Projektteam gehören Ortwin Rech (VG-Verwaltung Herrstein), Kerstin Hartmann, Sozialarbeiterin und Mitarbeiterin des Pflegestützpunkts Herrstein/Rhaunen, die Gemeindeschwester-plus-Mitarbeiterinnen Katrin Völpel-Prinz, Carmen Faller und Ute Franz, Martina Streiß (VG-Verwaltung Herrstein, Bereich Sozialhilfe), Dirk Köbrich, Sozialamtsleiter der Kreisverwaltung, sowie der Rhaunener VG-Chef Georg Dräger.

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Nachwuchs an aktiven Dienst heranführen

Jugendfeuerwehr Herrstein-Niederwörresbach trainiert Lösch- und Hilfeleistungseinsätze

Jugendarbeit ist für die Feuerwehren in der VG Herrstein eine wichtige Aufgabe, wie Wehrleiter Nils Heidrich betont. „Die personelle Entwicklung ist wie in allen Ehrenämtern auch bei der Feuerwehr rückläufig. Wir versuchen, diese Entwicklung durch eine bessere Jugendarbeit abzufedern.“

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Viele Beförderungen bei der Feuerwehr

Mehrere Aktive scheiden aus

Beim gut besuchten Feuerwehrtag der Verbandsgemeinde Herrstein, der diesmal in Sien stattfand (die NZ berichtete), stand auch eine Reihe von Verabschiedungen und Beförderungen auf dem Programm: Wegen Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren entließ Bürgermeister Uwe Weber Reiner Nürnberger, Dickesbach, Horst Schmähler und Wolfram Schuf, beide Herborn, Werner Becker, Hettenrodt, Wilfried Wannemacher, Kempfeld, Werner Hoffmann, Kirschweiler, Manfred Friedt, Niederhosenbach, und Wolfgang Brusius, Hintertiefenbach. Der Bürgermeister dankte ihnen für die geleistete Arbeit.

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